Real talk: Immer wieder unterschätzt - Wasser trinken! Meine Erfahrungen mit Auswirkungen und Folgen der Dehydrierung

18:24

Hallo ihr Lieben,

hattet ihr alle ein wundervolles Wochenende?

Meines war wirklich schön. Gestern war ich in Den Haag und muss sagen, dass das eine traumhaft schöne Stadt ist. Ein kleiner Abstecher nach Scheveningen ans Meer musste natürlich auch sein. Dazu komme ich in einem anderen Blogpost aber nochmal genauer zu sprechen :)

Heute wollte ich mal ein ernstes und in meinen Augen sehr unterschätztes Thema ansprechen: Ausreichend Wasser trinken. Das Wort "Wasser" habe ich extra dick unterstrichen, da es mir nicht um Flüssigkeiten allgemein, sondern wirklich ausschließlich um Wasser geht.

Ich muss gestehen, dass ich selbst zu den Menschen gehöre, die viel zu wenig Wasser trinken. Bzw. getrunken haben. Schon allein, weil es mir einfach nicht schmeckt. Ich greife viel lieber zu Limonaden, Eistees oder ähnlichem - Hauptsache, es hat Geschmack. Das Getränk, ohne das ich nicht leben kann, ist Kaffee. Wenn ich Morgens (spätestens Mittags), keinen Kaffee trinke, bekomme ich ab Nachmittags starke Kopfschmerzen... Auch wenn ich speziell dieses Problem irgendwann mal in Angriff nehmen sollte, habe ich erstmal eine andere Baustelle erkannt: Es gab tatsächlich Tage, auch viele Tage am Stück, an denen ich keinen Schluck Wasser zu mir genommen habe. Und das war mir nicht mal bewusst. 

Diverse frühere Anzeichen wie Magnesiummangel, dickflüssiges Blut beim Blutabnehmen oder auch wahnsinnig trockene, fahle Haut habe ich einfach nicht ernst genug genommen. Ich hatte zwar immer den Vorsatz mehr Wasser zu trinken, habe es aber lange vor mir her geschoben, da Kaffee und Co. für mich auch einfach Flüssigkeiten waren. Und ich wirklich selten ein Durstgefühl hatte.
Mittlerweile weiß ich, dass man nicht notwendigerweise ein Durstgefühl bekommen muss, sondern dass Dehydrierung sich auch als Hungergefühl (Hunger und Durst werden ähnlich signalisiert) oder einfach als trockener Rachen bemerkbar machen kann. 

Die Erkenntnis, dass sich nun wirklich dringend etwas ändern muss, kam mir vor ca. 4 Wochen. Es ist etwas persönlich, aber ich denke und weiß, dass viele Menschen davon betroffen sind und der Austausch untereinander sehr hilfreich sein kann: Seit 3 Jahren kämpfe ich gegen Panikattacken, die phasenweise auftreten. Ich weiß, dass diese teilweise durch ein Trauma entstanden sind. Allerdings habe ich schon vor mehr als 2 Jahren gelernt, mit ihnen umzugehen. Ich habe sie gut im Griff und somit waren sie lange Zeit "nur noch" ein blödes Gefühl, das in Schach gehalten werden musste, ohne wirklich auszubrechen. 

Das änderte sich schlagartig vor 8 Wochen. Wie aus dem Nichts kamen die Panikattacken in sämtlichen Situationen mit voller Wucht zurück und ich war nicht nur überrumpelt, sondern auch völlig irritiert - ich hatte sie doch eigentlich so gut unter Kontrolle!? Meine Reaktion, auch damals schon, war in diesen Momenten immer: Viel kaltes Wasser trinken. Denn das war das einzige, das gegen das Zittern, den Schwindel und das Herzrasen einigermaßen geholfen hat. So auch vor 8 Wochen: Bei jeder Panikattacke trank ich Unmengen von Wasser und nach ca. einer Stunde hatte sich alles wieder beruhigt. 

Irgendwann wurde ich dann aber stutzig und fand, dass es fast wie ein "Hilferuf" des Körpers wirkte, der erst wieder aufhörte, wenn er bekam was er wollte. Nach einigen Gesprächen mit Freunden und meiner Mutter, die die Hände über dem Kopf zusammenschlug als sie hörte wie "viel" Wasser ich immer trank, nahm ich mir vor ab sofort jeden Tag Mineralwasser zu trinken.

Ich kaufte mir also ein paar Flaschen und startete erstmal mit einem halben Liter pro Tag. Das ziehe ich jetzt seit 8 Wochen durch - und ungelogen: Ich hatte nie wieder auch nur den Ansatz einer Panikattacke. Mal ganz abgesehen davon bin ich fitter, aktiver und konzentrierter. Obwohl ich immer jemand war, der das ganze Thema "Wasser trinken" abgetan hat und sich dachte, andere Flüssigkeiten erfüllen auch ihren Sinn, habe ich meine Denkweise hier drastisch verändert. Einfach aus dem Grund, dass die Veränderung meines Gesundheitszustandes sehr sichtbar ist.

Einerseits will ich meine Erfahrungen mit euch teilen, was der fehlende Konsum von Wasser im Körper bewirken kann und andererseits möchte ich denjenigen, die so wie ich einfach viel zu wenig bis gar kein Mineralwasser zu sich nehmen, die Idee geben, dass sich Dehydrierung nicht nur als Durst sondern in sämtlichen Problemchen bemerkbar machen kann...

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag Abend, ich hoffe der Text hat mit seiner Länge nicht den Rahmen gesprengt ;)


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3 Kommentare

  1. Ich trinke sehr viel Stilles Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag und wenn es heiß ist, dann sind es auch mal 3 Liter und mehr. Da habe ich zum Glück keine Probleme :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / www.goldzeitblog.de

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  2. Vor einiger Zeit habe ich immer nur 0,5L an einem Tag getrunken, weil ich nie Durst hatte und es immer vergessen habe. Aber jetzt trinke ich um die 2L und meine Haut sieht viel frischer aus, ich bin kaum noch erschöpft und städig müde, sowie ich es früher war.
    Liebste Grüße, Sally-Anne
    www.xosallyanne.blogspot.de

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  3. Ich versuche auch immer darauf zu achten genug Wasser zu trinken, vergesse es aber auch oft. Aber dass es so Auswirkungen haben kann wusste ich gar nicht, man sollte das viel ernster nehmen.
    Liebe Grüße
    Laura♥
    sparklingpassions.de

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