22 Tage Roadtrip Teil 1 - Holland

11:35

Wie macht man als Student oder Geringverdiener einen schönen, eindrucksvollen Sommerurlaub, ohne sich finanziell zu ruinieren oder nur einen Kurztip durchführen zu können?


Auto mieten, Zelt einpacken und ab auf die Straße !

Genau DAS haben mein Freund und ich im August gemacht. Über die Onlineplattform "Drivy" haben wir uns von Privatanbietern einen kleinen weißen Renault Twingo gemietet (300 Euro für 3 Wochen inkl. Vollkasko), unsere Zeltausrüstung in das Auto gestapelt und nur das allernötigste an Klamotten in Rucksäcke gepackt. Okay, ich muss zugeben, dass ich zwei Drittel meiner mitgenommenen Sachen nicht benutzt habe, aber immerhin hatte ich sie dabei. Mädchen halt. Das hat wohl allerdings auch dazu beigetragen, dass unser kleiner Twingo am Ende des Urlaubs kaum noch die Vogesen hochgekommen ist...

Unsere erste Tour ging nach Aachen. Dort habe ich Freunde, bei denen wir auf dem Weg nach Holland zwischenstoppen konnten. Eigentlich ging es am ersten Tag schon damit los, dass wir von Berlin nach Aachen auf kleinen Autobahnhügeln bergab Anlauf nehmen mussten, um mit etwas mehr als 70 km/h die Hügel wieder hoch zu kommen. Wir hatten zwar diverse Tipps aus Erfahrungen erhalten wie: "Stellt die Heizung an (oder alternativ die Klimaanlage), dann wird das Auto bergauf schneller", aber all das änderte nichts daran, dass wir aufpassen mussten die Hügel nicht wieder hinten runterzurollen. Armer Twingo - er war halt auch vollgepackt bis unters Dach. 
Meine Bekannten wohnen in Aachen auf einer Burg, in der Wohnungen ausgebaut wurden. Dort verbrachten wir einen schönen sommerlichen Abend und grillten auf der Dachterrasse. Am nächsten Tag machten wir noch eine kleine Stadtbesichtigung in Aachen, da weder mein Freund noch ich die Stadt kannten. Obwohl es etwas regnete, war der Rundgang durch die Altstadt sehr, sehr schön. 



Am Nachmittag ging es dann weiter nach Holland, genauer: Tilburg. 

Dieser Zwischenstopp hatte auch einen weiteren Sinn: Mein Freund und ich planen, nächstes Jahr für ein Jahr nach Holland zu gehen. Daher wollten wir uns Tilburg mal genauer ansehen. Zufälligerweise wohnt dort auch eine alte Freundin meiner Mutter, bei der wir zwei Nächte schlafen durften und die uns wirklich sehr mit der der Orientierung vor Ort geholfen hat. Immerhin muss einiges beachtet werden, wenn man vor hat in ein anderes Land zu ziehen. Wir haben uns in den zwei Tagen die Uni in Tilburg angesehen, die Innenstadt, umliegende Dörfer, kleine Cafes und Restaurants und den zufällig zu dieser Zeit stattfindenden, jährlichen größten Rummel der Benelux-Länder. Tilburg bestand am ersten Tag gefühlt nur aus Zuckerwatte, Karussells und vielen bunten Lichtern. Im Endeffekt hat es uns dort sehr gut gefallen und wir hoffen nun sehr, dass wir unseren Plan umsetzten können, nächstes Jahr dort hin zu gehen.








An Tag 4 unseres Roadtrips machten wir uns auf den Weg nach Belgien, mit einem kleinen Umweg nach Zeeland (Vlissingen), ans Niederländische Meer. Da es dort jedoch leider übermäßig stürmte und regnete flüchteten wir auf direktem Wege in ein Cafe und guckten uns das Treiben gemütlich von dort aus an.









Das war jedoch auch ungefähr der Zeitpunkt, an dem uns klar wurde, was uns in unserer ersten Campingnacht in Belgien wettertechnisch so bevorstehen wird ... !

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2 Kommentare

  1. Tolle Eindrücke - Ich liebe Roadtrips! Ich habe gerade deinen Blog zufällig entdeckt und folge dir gleich mal :) Freue mich schon auf weitere Posts <3
    Schau doch mal bei mir vorbei, wenn du magst!
    Lara

    http://laraasophiie.blogspot.de/

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    1. Hallo Lara,
      danke für dein Kommentar.
      Es war mein erster Roadtrip, aber ich fand ihn super :)
      Ich gucke gerne mal bei dir vorbei!
      LG
      Juli

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